2. Waldfee - Silvia

2005/2006

Samstag, 25. Dezember 2004
Heute traf ich Kirsten Karte. Bisher kannte ich sie nur vom Sehen. Ich sprach Sie einfach an, wie es so sei als "Waldfee". Sie erzählte mir alles über das Kleid, über Finnland, welche Personen sie bis dato kennen gelernt hat ...! Ich erwähnte, dass es sich interessant anhören würde, aber nähere Gedanken machte ich mir dazu nicht.


Donnerstag, 27. Februar 2005
Ein Anruf kam, der für das kommende Jahr ausschlaggebend sein sollte. Es war Kirsten Karte, die erste Briloner Waldfee! Sie fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, ihre "Nachfolgerin" zu werden. Zuerst war ich ziemlich überrumpelt und sagte ihr wegen der bevorstehenden Abschlussprüfung zunächst ab. Später rief mich Frau Middel an und erzählte mir noch weiteres zum Thema Waldfee und wir vereinbarten einen Termin und somit hatte ich genügend Zeit, mir alles genaustes zu überlegen.


Montag, 31. Januar 2005
Abends trafen wir uns im Schultenhaus. Kirsten, Sonja und Barbara erzählten mir ausführlich über die Waldfee und ich sagte, nachdem ich mit meinem Chef darüber gesprochen hatte, zu.


Donnerstag, 10. Februar 2005
Ich traf den Arbeitskreis erneut im Schultenhaus und alle stellten sich mir vor. Ich war schon ziemlich aufgeregt. Barbara brachte eine Flasche Sekt mit, womit wir auf mich anstießen. Dann kam der große Augenblick: Ich sollte das Kleid anziehen, worin ich mich auch sehr wohl fühlte.


Dienstag, 22. Februar 2005
Die Kleiderprobe steht an. Ein paar kleine Änderungen hier und da und es sitzt perfekt!


Freitag, 25. Februar 2005
Foto-Shooting! Das Fotostudio Schmidt macht die Aufnahmen für die Autogrammkarte. Ich zog das Kleid an und schon ging es los. Es war schon ziemlich anstrengend, Modell zu stehen. Schon ein komisches Gefühl, wenn man so im Mittelpunkt steht!!! Zum Schluss suchten wir "das Bild" aus, welches auf die Autogrammkarte sollte.



Samstag, 19. März 2005
Wir trafen uns, um den Tagesablauf vom morgigen Tag durchzusprechen. Die Kinder vom Kindergarten Alme mit Eltern und Erzieherinnen waren auch da, da sie das Stück probten, das sie am
Sonntag aufführen sollten. Ich konnte deshalb erst später zur Probe erscheinen, da die Eltern usw. noch nicht mitbekommen sollten, dass ich die "neue Waldfee" bin.

Als die Luft rein war, ging ich Richtung Volksbank und prompt lief mir die Tante von meinem Freund, die als Erzieherin im Kindergarten Alme tätig ist, in die Arme. Ich redete mich ganz glaubwürdig aus der ganzen Sache raus und ging mit einem Lächeln im Gesicht in den Schalterraum der Volksbank. Ich bekam meine Autogrammkarten, welche ich später alle unterschrieben habe.


Sonntag, 20. März 2005
Vorstellung

Heute ist der große Tag!!! Brilon blüht auf!!!
Bei wunderschönem Wetter war die Kundenhalle der Volksbank bis zum Stehkragen voll.

Ich war sehr aufgeregt. Nachdem Gertrudis mich geschminkt hatte, hielt Bürgermeister Franz
Schrewe eine kurze Ansprache, Kirsten wurde verabschiedet und dann kam mein großer Auftritt.

Unter tobendem Applaus kam ich auf die Bühne. Franz Schrewe interviewte mich. Es hat mich sehr gewundert, wie ruhig ich trotz allem war. Ich bekam einen schönen Blumenstrauß überreicht und später verteilte ich an die Kinder Luftballons und auch meine Autogrammkarten waren sehr gefragt. Es kamen viele Menschen auf mich zu, um mir zu gratulieren und um Fotos zu machen.

Es war ein sehr aufregender Tag für mich, den ich so schnell nicht vergessen werde.


Montag, 21. März 2005
Viele Patienten und Freunde kamen in der Praxis auf mich zu und beglückwünschten mich zu meinem Ehrenamt.



Samstag, 16. April 2005
Run & Skate Messe

Auf der Run & Skate Messe in der Grugahalle warben wir für den Rothaarsteig-Marathon und Brilon.



Samstag, 30. April 2005
Int. Symbolfigurtreffen/Autosalon

Heute standen zwi Auftritte auf dem Programm. Morgens fuhr ich bei sehr schönem Wetter mit Sonja und Barbara nach Hofgeismar zum internationalen Symbolfigurentreffen. Es hatten sich für das Wochenende ca. 130 Symbolfiguren angemeldet. Es war sehr schön manche von Ihnen kennen gelernt zu haben, da sie zum Teil auch mit nach Estland fahren. Es wurden viele Fotos gemacht und es war interessant zu sehen was es für unterschiedliche Symbolfiguren gibt - vom Rattenfänger zu Hameln, über das Dornröschen, verschiedene Kirschköniginnen, die Soester Bördekönigin bis hin zur Sonnenblumenprinzessin.

Am späten Nachmittag habe ich dann beim 26. Briloner Autosalon die Glücksfee gespielt. Es war sehr schön direkt in Brilon einen Auftritt zu haben, da mir immer noch viele Leute zu meinem Amt gratulieren.


Sonntag, 22. Mai 2005
1. Rothaarsteiglauf

Der 1. Rothaarsteiglauf von Winterberg nach Brilon! Es hatten sich über 600 Läufer angemeldet und Ziel war der Briloner Marktplatz, wo ich die Siegerehrung vorgenommen habe.


Freitag, 17.06.2005
Rosentage Buckow
- 1. Tag
40. Buckower Rosentage ... um 7 Uhr fuhren 12 Abgeordnete der Stadt Brilon in die Partnerstadt Buckow.

Einen Tag zuvor fuhr eine Truppe mit 20 Motorrädern, u. a. auch unser Bürgermeister Franz Schrewe, ebenfalls nach Buckow. Abends eröffnete ich mit der Rosenkönigin Kirstin I. und dem Wurzelfichtengnom die Rosentage.
Wir fuhren mit einer schön geschmückten Kutsche durch die Straßen von Buckow und später begrüssen wir von dem Balkon des Rathauses die Gäste.


Samstag, 18.06.2005
Rosentage Buckow - 2. Tag
Nach dem Frühstück holten Maxi und Melita uns ab und wir fuhren die Grenzen und Sehenswürdigkeiten von Buckow ab.

Einen kurzen Abstecher nach Polen zum großen polnischen Markt haben wir auch unternommen.
Später in Buckow verteilte ich am Informationsstand Prospekte über Brilon, die Pins und die Waldfeeschnäpse.

Am späten Abend befand sich auf dem Buckow-See ein Bootscorso mit anschließendem Feuerwerk.


Sonntag, 19.06.2005
Rosentage Buckwo - 3. Tag

Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns von allen und machten uns auf den Heimweg nach Brilon.



Montag, 27.06.2005
Int. Hansetage in Tartu, Estland - Anreise

Endlich war es soweit! Die große Reise zu den 25. Internationalen Hansetagen nach Tartu/Estland beginnt Morgens um 7 Uhr sammeln der Chef der Brilon-Touristik, Rüdiger Strenger, Annette, Günther und Wilfried mich in Alme ein. In Wünnenberg holen wir noch Cordula ab, verstauen unsere Koffer und los geht es mit zwei vollbepackten Bullis.

Elmar und Reinhard fahren mit einem extra Bulli, darin befindet sich die Ausrüstung für unseren Hansemarkt-Stand. Mittags legen wir kurz vor Hamburg eine kleine Rast ein. Gegen 14 Uhr erreichen wir den Hafen von Rostock/Travemünde. Die Zeit bis zum Einchecken auf der Fähre, dem Finnjet, überbrücken wir mit etwas bummeln.

Vor Beginn der Fahrt habe ich mir vorsichtshalber Reisekaugummis besorgt, da ich zuvor noch nie auf solch einem großen Schiff gefahren bin. Lediglich auf der St. Muffert auf dem Diemelsee... Um 17 Uhr legt die Fähre ab Richtung Tallinn. Die Schiffskabinen sind ziemlich eng für drei Personen, aber egal - schließlich wollen wir hier nur übernachten. Das Deck mit dem Meerblick - die Sonne lockt!

Außerdem gibt es auf dem Schiff viel zu entdecken - mehrere Restaurants, ein Pub, ein kleines Geschäft, ein Friseursalon (den allerdings niemand von uns getestet hat) und ein Kino. Sogar ein Schwimmbad und eine Sauna fehlen nicht. Ich war richtig begeistert, was das Schiff alles zu bieten hat. Da kann die St. Muffert auf dem Diemelsee natürlich nicht mithalten ...

Nachts erhalten wir noch eine fremde Mitbewohnerin in unsere Kabine zugeteilt, die Thema der gesamten Hanse-Tour wurde. Auf der Fähre müssen wir wegen der anderen Zeitzone die Uhr einen Stunde vorstellen.


Dienstag, 28.06.2005
Int. Hansetage in Tartu, Estland - Ankunft

Nach dem Frühstück nehme ich das Schiff unter die Lupe. An jeder Ecke gibt es etwas zu sehen.

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen die Sonne an Deck zu genießen, quasi wie auf dem Traumschiff. Daraus wird leider nichts - es scheint zwar die Sonne, doch der Wind bläst so heftig, dass ich an Deck noch mal geduscht werde. Außerdem hat es sich so enorm abgekühlt, so dass wir es vorziehen, es uns in den gastronomischen Einrichtungen gemütlich zu machen.
Heute schwankt das Schiff schon etwas mehr, so dass ich die Kaugummis vorsichtshalber mal probiere! Dann räumen wir unsere Kabinen.

Um 18.30 Uhr legen wir in Tallinn, der größten Stadt in Estland an und fahren mit den Bullis weiter nach Tartu. Unterwegs sehen wir einen leibhaftigen Elch in freier Wildbahn. Gegen 22 Uhr checken wir im Hotel ein und sitzen noch ein wenig in gemütlicher Runde zusammen.


Mittwoch, 29.06.2005
Int. Hansetage in Tartu, Estland - 1. Tag

9 Uhr - Frühstück. Später besichtigen wir die Stadt Tartu und melden uns im Hansebüro an, wo wir unsere Teilnehmerausweise und weitere Informationen erhalten.

Plötzlich auf dem Marktplatz: Einige Polizeiautos und ein schwarzer Mercedes fahren vor. Bundespräsident Köhler und der deutsche Botschafter steigen aus, begrüßen die Passanten und weihen eine Kirche ein. Es ist der erste nachhaltige Eindruck.

Abends holen Elmar und Reinhard unseren Briloner Bürgermeister Franz Schrewe und seine Frau vom Tallinner Flughafen ab. Zusammen machen wir uns einen schönen Abend im Hotel.



Donnerstag, 30.06.2005
Int. Hansetage in Tartu, Estland - 2. Tag

Nach dem ausgiebigen Frühstück fahren wir zum Hansemarkt, dekorieren unseren Stand, hangen Poster von Brilon auf, legen Informationsbroschüren bereit. Wir sind alle einer Meinung: Unser Briloner Stand ist mit Abstand der schönste! Als wir fertig sind, bummeln wir noch ein wenig durch die Stadt.

Abends um 20.30 Uhr treffen wir uns alle und gehen zurück zum Hansemarkt. Die uns zugeteilten Hanse-Hostessen holen uns an unserem Stand ab, führen uns zur Hauptbühne, wo der große Umzug beginnt. Ich nehme in Zivil, also ohne das Waldfee-Kleid, daran teil. Einige von uns marschieren in den Briloner Schnadekitteln mit. Der Festzug führt zum Schluss über einen langen Laufsteg direkt durch die Schar der Gästen. Der Applaus für alle ist gewaltig.

Nach der Begrüßung durch die Bürgermeisterin und dem estnischen Staatspräsidenten wird ein estnischen Märchen aufgeführt. in dem es um ein verliebtes Hirtenmädchen geht. Die Atmosphäre auf dem Marktplatz ist atemberaubend. Zum Ausklang wird noch ein wunderschönes Feuerwerk direkt über dem Rathaus abgebrannt. Der ganze Platz ist schwarz voller Menschen.

Jeden Abend wurde es dann bei dem inszenierten "Mittelalterlichen Trinkgelage" gesellig.


Freitag, 01. Juli 2005
Int. Hansetage in Tartu, Estland - 3. Tag

Heute stehen wir schon früher auf. Nach dem Frühstück ziehe ich mein Waldfee-Kostüm an und wir fahren zu unserem Stand. Wir bereiten noch ein paar Dinge vor, stellen das Waffeleisen bereit, die Bierzapfanlage und den Kaffeeautomat und legen die Briloner DVD in den Fernseher, den sich die Besucher anschauen können. Und schon füllt sich der Platz. Die Massen strömen. Ja - hier liegt die Betonung auf Massen! Schon bald bildet sich eine Schlange vor unserem Stand, wie sie auch die Hansetag-Erfahrenen so noch nicht erlebt haben. Die Pins, der Schnaps, das Bier, Kugelschreiber, Feuerzeuge und vor allem die Waffeln am Stiel gehen weg wie warme Semmeln.

Neben uns haben die Lippstädter ihren Stand, die im Jahr 2007 die Internationalen Hansetage ausrichten. Die Delegation hat natürlich auch "Graf Bernhard II " mitgebracht. Für mich ist es immer wieder schön, andere Symbolfiguren kennen zu lernen oder wieder zu treffen. Graf Bernhard und ich kennen uns bereits schon von dem Symbolfigurentreffen in Hofgeismar. Wir ziehen zusammen über den Hansemarkt, bestaunen die anderen Stände und knüpfen einige Freundschaften. Ich verteile meine Autogrammkarten und die Resonanz auf meine Person als Waldfee ist beeindruckend.

Kinder und Erwachsene staunen über das schöne Waldfee-Kleid, wollen wissen woher ich komme und was das zu bedeuten hat. Man kann sich zum größten Teil nur in Englisch verständigen, und mit der Zeit klappt dies ganz gut. Aber ich staune auch, wie viele Menschen - sogar kleine Kinder - Deutsch sprechen.

An unserem Stand lernen wir einen Jugendlichen aus Estland kennen, der über den Fernseher die deutsche Sprache gelernt hatte. Er kommt immer mal wieder vorbei. Abends um 18 Uhr findet ein weiterer folkloristischer Umzug statt, an dem ich teilnehme. Er führt zum Tartuer Schloss, wo Ritterspiele aufgeführt werden.

Um 20 Uhr schließen wir den Stand, der von einer estnischen Security bewacht wird. Wir fahren zurück ins Hotel. Es war ein erlebnisreicher Tag.


Samstag, 02. Juli 2005
Int. Hansetage in Tartu, Estland - 4. Tag

Um 11 Uhr wird der Hansemarkt wieder eröffnet. Es sind erneut sehr viele Menschen auf den Straßen. Heute bin ich in Gedanken sehr viel zu Hause in Bontkirchen, da meine Eltern ihre Silberhochzeit feiern. Aber ich werde sehr gut abgelenkt. Bürgermeister Schrewe und ich rufen zur Gratulationszeit an und wünschen ihnen alles Gute. Wir verkaufen die restlichen Waffeln, welche der absolute Renner auf dem Hansemarkt sind.

Die Prospekte und meine Waldfeeautogrammkarten waren sehr schnell vergriffen. Ich ziehe hin und wieder an den anderen Ständen vorbei, lerne viele nette Menschen kennen.

Die Briloner pflegen eine besondere Freundschaft zu den Kalmarern! Sie laden uns zum Essen ein und ich verstehe mich auch sehr gut mit ihnen. Ich habe das Gefühl, mich in einer großen Familie zu befinden.

Um 20 Uhr schließen wir den Stand, fahren ins Hotel. Wir ziehen uns um und treffen uns später, um zum großen Helferfest zu fahren. Es gab Leckeres zu essen, und da es noch so schön warm ist, setzen wir uns gemütlich zusammen. Die Kalmarer und Lippstädter setzen sich zu uns und wir verbringen einen sehr schönen Abend.


Sonntag, 03. Juli 2005
Int. Hansetage in Tartu, Estland - 5. Tag

Heute ist der letzte Tag der 25. Internationalen Hansetage in Tartu. Wir verteilen die letzten Prospekte, verabschieden uns schon von ein paar Städten und Freunden.

Es ist schon traurig, da die Tage hier so schnell vorübergingen. Um 16 Uhr folgt aber noch der absolute Höhepunkt der Veranstaltung, der Abschluss-Umzug! Die Straßen sind voll von Menschen, alle klatschen, jubeln und winken uns zu. Was für eine tolle Atmosphäre. Da fühlt man sich beinahe schon so wie ein Star auf der Bühne. Einfach unbeschreiblich! Viele Menschen reichen mir die Hand und wollen Fotos machen. Ich kann gar nicht mehr wiedergeben, wie viele Bilder ich gemacht habe - allein schon, wo ich immer mit Graf Bernhard aus Lippstatt über den Markt gelaufen bin. Es ist eine sehr emotionale Sache und manche Träne kullert mir die Wange herunter.

Wir erreichen den Marktplatz mit der großen Bühne. Die Tartuer Bürgermeisterin, die übrigens sehr sympathisch ist und eine tolle deutschen Aussprache hat, hält die Abschlussrede. Sie bedankt sich bei allen Helfern, bei dem super Wetter und überreicht dem Bürgermeister von Osnabrück, wo nächstes Jahr die Hansetage stattfinden, die Hanseflagge. Immer wieder wird die Hanse-Hymne gespielt. Es läuft mir ein eisiger Schauer den Rücken herunter wegen der unbeschreiblichen Atmosphäre. Manche Erlebnisse kann man einfach nicht in Worte fassen, die muss man einfach erleben!!! Somit werden die Hansetage beendet.

Langsam löst sich die Menschentraube auf dem Rathausplatz auf. Wir gehen zum Stand zurück, berichten über unsere Erlebnisse. Ich bin einfach nur begeistert. Die estnischen Einwohner sind ein ganz liebes Volk, richtig warmherzig. Wir bauen den Stand ab und fahren zurück ins Hotel.

Jetzt, am Ende der Tage, spürt man doch die Anstrengungen. Später sitzen wir noch zusammen im Biergarten vom Hotel, essen noch ein wenig und lassen den Abend ausklingen.


Montag, 04. Juli 2005
Int. Hansetage in Tartu, Estland - Abreise

Heute geht es dann auf die Rückreise. Nach einer kurzen Nacht fahren wir um 6 Uhr nach Tallinn auf die Fähre. Wir beziehen unsere Kabinen - sie sind diesmal größer - und sind schon gespannt, ob wir wieder eine unbekannte Mitbewohnerin bekommen. Das ist aber nicht der Fall.

Das Wetter ist richtig schön, so dass wir auf das Sonnendeck gehen, wo ich mir einen Sonnenbrand hole. Abends schauen wir uns noch den wunderschönen Sonnenuntergang an. Es wird in der Nacht nie richtig dunkel. Es heißt "Mittsommernacht" oder auch "die weißen Nächte".


Dienstag, 05. Juli 2005

Int. Hansetage in Tartu, Estland - Rückreise

Nach einer etwas unruhigen Nacht wegen des starken Wellengangs vertreiben wir uns bis zur Ankunft in Rostock/Travemünde am Mittag die Zeit. Gegen 18 Uhr erreichen wir dann wieder Brilon. Diese Reise war der absolute Höhepunkt als Waldfee.

Ich werde sie bestimmt nie vergessen! Danke!


Sonntag, 10. Juli 2005
Stemmelfest Thülen

Heute war ich bei sonnigem Wetter in Thülen auf dem 29. Stemmelfest wieder als Glücksfee unterwegs und habe die Gewinner der Verlosung gezogen.


Freitag, 26. August 2005
Altstadtfest - 1. Tag

Briloner Altstadtfest! Heute beginnt das Briloner Altstadtfest. Vor dem Fassanstich auf dem Marktplatz geht es jedoch erst in die nahegelegene Franziskusstraße. Die ist neugestaltet worden und soll - wie in den vergangenen Jahren die Kreisverkehre - zum Altstadtfest offiziell freigegeben werden. Bürgermeister Franz Schrewe, ein kleiner Junge aus der Straße und ich schneiden gemeinsam das Band durch, dann ziehen wir zum Rathaus, wo das Jugendblasorchester ein Ständchen spielte. Bürgermeister Schrewe und Rudolf Thiele vom Gewerbeverein, der das Fest ausrichtet, sagen ein paar Begrüßungsworte und dann stoßen wir mit einem Glas Pils auf Fest an. Ein besonders schöner Anblick bei diesem Altstadtfest: die 10 schneeweißen Pagodenzelte, in denen Briloner Restaurants kleine Spezialitäten zubereiten und anbieten.


Samstag und Sonntag, 27. bis 28. August 2005
Altstadtfest - 2. und 3. Tag

Am Mittag beziehen Annette Kemmerling, Annette Walter und ich im Zelt der Brilon Touristik, unmittelbar an der imposanten Gartenmauer des Hauses Hövener, Stellung. Es sieht aus wie mein Waldfee-Wohnzimmer:
Ein paar Fichten im Hintergrund, eine rustikale Bank, alles duftet erdig nach dem ausgestreuten Rindenmulch. Vor dieser idyllischen Kulisse können sich Altstadtfest-Besucher mit der Briloner Waldfee fotografieren lassen.

Vor allem bei den Kindern kommt das natürlich gut an. Auch bei meinen Rundgängen über den Marktplatz und durch die Fußgängerzone kommen die Kinder manchmal aus dem Staunen nicht heraus. Es ist ein schönes Gefühl, solch' positive Resonanz zu finden.

Ich verteile Luftballons und die Großen bekommen den einen oder anderen Waldfee-Likör. Der ist übrigens an diesem Altstadtfest-Wochenende an unserem Stand als beliebtes Mitbringsel gefragt.


Montag, 29.08.2005
ZDF-Fernsehgarten

Auf in den ZDF-Fernsehgarten zur Preisverleihung von Entente Florale.
Puh - nach dem Altstadtfest-Einsatz geht es in aller Waldwichtelfrühe wieder los. Ziel ist Mainz, wo die Sieger des Bundeswettbewerbs "Entente Florale - Unsere Stadt blüht auf" ausgezeichnet werden.

Um 6.30 Uhr trifft sich die Briloner Delegation auf dem Marktplatz: Bürgermeister Franz Schrewe ist dabei, die Musiker der Sauerländer Oldies und der 51-er aus Scharfenberg, verschiedene Repräsentanten der Stadt. Im Juni hatte sich eine Wettbewerbs- Kommission Brilon angesehen. Die Stadt stand in voller Blütenpracht, bewertet wurde auch die Integration von Grünflächen und Umwelt im Stadtbild.

Brilon nimmt dieses Jahr das erste Mal an dem Wettbewerb teil. Und die Konkurrenz ist groß. Insgesamt beteiligen sich 33 Städte an dem Wettbewerb, darunter Überlingen, Kiel oder Bad Nauheim. Bürgermeister Schrewe und ich nehmen auf dem Fernsehgarten-Gelände direkt vor der Bühne Platz. Unsere beiden Blasorchester sorgen für mächtig Stimmung unter den rund 1.500 Besuchern der Städte.

Als wir aufgerufen werden, betreten wir, begleitet von viel Applaus, die Bühne. Und dann die Überraschung: Silber!!!! Landwirtschaftsministerin Renate Künast überreicht uns die Urkunde und die Medaille. Stolz nehmen wir den Preis entgegen und stellen uns noch zu einem Gruppenfoto für unsere Briloner Westfalenpost.



Mittwoch, 31. August 2005
SoVD

Besuch im Erholungsheim des SoVd in Brilon. Herr Bachert vom SoVD begleitet mich auf die Sonnenterrasse, wo sehr viele ältere Damen und Herren den Klängen des Akkordeon-Orchesters "Tanzende Finger" lauschen. Wir machen mit den Gästen einige Fotos zur Erinnerung. Eine angenehme, entspannte Atmosphäre.


Samstag, 17. September 2005
Westfälische Hansetage Ahlen
- 1. Tag
Heute fahre ich mit Cordula Stratmann von der Briloner Touristik zu den Westfälischen Hansetagen nach Ahlen. Die Delegationen der teilnehmenden Hansestädte können sich vor und in den Geschäften der Innenstadt präsentieren. Wir werden einem schicken Schuhgeschäft zugeteilt.

Kaum, dass wir unseren Stand aufgebaut und dekoriert haben, schauen die ersten Besucher vorbei, die sich über Brilon informieren wollen. Das fängt ja super an! Bei der offíziellen Eröffnung des Festes können wir außergewöhnlich viele Waldfee-Produkte verkaufen, Kräuterlikör ebenso wie Pins. Und an die Kinder verteile ich meine Waldfee-Luftballons.

In Ahlen sind viele andere Symbolfiguren vertreten, die ich mittlerweile bei den verschiedensten Anlässen kennengelernt habe: Graf Bernhard II aus Lippstadt ist da, aus Soest die Bördekönigin und das Jägerken, aus Herford Margarete I Gräfin zur Gleichen und Henrich Smakepeper und auch das Anneken aus Brakel ist in Ahlen. Um 18 Uhr bauen wir den Stand ab und lassen den anstrengenden, aber auch erfolgreichen Tag bei einem Bummel durch die gemütlichen Kneipen in Ahlen ausklingen


Sonntag, 18. September 2005
Westfälische Hansetage Ahlen - 2. Tag

12 Uhr: Standaufbau. Es sind erneut sehr viele Menschen in der Stadt unterwegs. Denn es finden in Ahlen nicht nur die Westfälischen Hansetage statt, sondern auch der traditonelle Pöttkes- und Töttkenmarkt. Wegen der vielen Schausteller herrscht fast Kirmesstimmung in der Stadt. So kommt es mir wenigstens vor. Mein Waldfee-Kleid zieht natürlich auch hier die Aufmerksamkeit der Besucher an und damit auch an den Stand von Brilon. Zwischendurch drehe ich immmer wieder einmal eine Runde mit Graf Bernhard II über den Hansemarkt. Wir sind in unseren Kostümen ein gefragtes Fotomotiv.

Um 16 Uhr beginnt die Abschlussfeier. Der Bürgermeister aus Ahlen überreicht der Bürgermeisterin der Stadt Schwerte, wo im nächsten Jahr die Westfälischen Hansetage stattfinden, die Hansefahne. Cordula und ich bauen unseren Stand ab, wir verabschieden uns von den anderen Hansestädten und machen uns auf den Weg nach Hause ins Sauerland.


Freitag, 23. September 2005
Michaeliskirmes

Um 16 Uhr treffe ich mich in meinem Waldfee-Kleid mit Bürgermeister Schrewe, Marktmeister Conny Hoppe und einigen Ratsmitgliedern auf der Rathaustreppe zur Eröffnung des Kirmes. Es ist eine besondere Kirmes.

Denn genau vor 50 Jahren wurde die Kirmes von dem St. Martin-Termin im November auf den Michaelis-Termin Ende September vorgezogen. Wegen des Wetters. Und dass dies eine gute Entscheidung war, zeigt sich heute: Schönstes Altweiber-Sommer-Wetter.

So kann es bis Montag bleiben, meinen alle. Zur Kirmes-Eröffnung lassen die Mädchen und Jungen des Heilpädagogischen Kindergartens und des Hoppecker Kindergartens viele bunte Luftballons aufsteigen. Bürgermeister Franz Schrewe sticht das erste Fass Bier an und wir prosten auf ein paar schöne Kirmestage an. Wir machen noch ein paar Fotos und später schlendern wir in Zivil mit einigen Mitgliedern des Stadtrates, dich ich bereits von unseren Besuchen in Buckow und Estland kenne, über die Kirmes.


Samstag, 22. Oktober 2005
Städtepartnerschaft

An diesem Wochenende steht das große Partnerschafts-Jubiläum zwischen Brilon und Hesdin (Frankreich) sowie Brilon und Thurso (Schottland) an. Zu Hesdin bestehen bereits seit 40 Jahren diese freundschaftlichen Beziehungen, zu Thurso sind es 25 Jahre. Zu dem Fest werden aber nicht nur Gäste aus diesen beiden Städten erwartet, sondern auch aus der belgischen Partnerstadt Heusden-Zolder sowie aus Buckow in der Märkischen Schweiz/Brandenburg. Bei einem Sektempfang im Kolpinghaus, an dem ich in meinem Waldfee-Kleid vor allem bei den internationalen Gästen, die mich zum ersten Mal sehen, viel Staunen hervorrufe, treffe ich etliche Freunde aus Buckow wieder. Wir tauschen Fotos aus und haben uns viel zu erzählen.

Am Abend findet im Mercedes-Autohaus Witteler der große Jubiläums-Festakt statt. Die Gäste haben Musikkapellen mitgebracht und vor allem die Schotten sorgen mit ihren Dudelsäcken für mächtig Stimmung.


Freitag, 28. Oktober 2005
Hansefest Wesel
- 1. Tag
An diesem Wochenende geht es an den Niederrhein nach Wesel. Gemeinsam mit Iris Thomee von der Brilon Touristik heißt es die Werbetrommel rühren für unsere Stadt beim großen Hansefest. Gegen Mittag kommen wir an und bauen - wie viele andere Hansestadt-Delegationen - unseren Stand auf. Es ist bei diesen Treffen immer wieder schön, bekannte Gesichter zu sehen und es entstehen immer neue Freundschaften. Allerdings bin ich auch ein wenig traurig. Denn mir wird klar, dass dies schon der letzte Hanse-Auftritt meiner Amtszeit ist. Beim Hansemarkt-Rundgang ziehe ich mit meinem Waldfee-Kostüm die Blicke auf mich. Den Abend verbringen wir mit unseren Freunden aus den anderen Hansestädten zunächst in einem griechischen Restaurant, anschließend machen wir noch ein paar Weseler Kneipen unsicher.


Samstag, 29. Oktober 2005
Hansefest Wesel - 2. Tag

Nach einer kurzen Nacht geht es im Waldfee-Outfit wieder an unseren Stand. Unglaublich, wie viele Menschen dieses Hansefest und der Mittelalterliche Markt anzieht. Die Stadt ist - bei schönstem Herbstwetter - zum Bersten voll. Mit Graf Bernhard II aus Lippstadt, der mittlerweile auch privat ein sehr guter Freund geworden ist, flanieren wir über die Festmeile. Und immer lächeln: Dauernd werden wir fotografiert. An unserem Stand stellen Iris und ich fest, dass sich sehr viele Besucher gezielt über Brilon informieren möchten. Nicht nur der Waldfee-Likör geht gut weg, auch die Touristik-Broschüren finden regen Absatz. Am Abend nehmen wir an dem offiziellen Hanse-Empfang der Stadt Wesel im Ratskeller teil. Dort lerne ich neue Hanse-Freunde kennen. Nach dem Empfang lassen wir den Abend in einem Irish Pub gemütlich ausklingen.


Sonntag, 30. Oktober 2005
Hansefest Wesel - 3. Tag

Na super! Ich habe nicht an die Zeitumstellung gedacht und stehe eine Stunde zu früh bei Iris vor der Tür. So haben wir wenigstens viel Zeit für das Frühstück. Danach packen wir unsere Koffer schon mal ins Auto. Um 11 Uhr öffnen wir unseren Stand. Und wieder strömen die Menschen durch die Straßen. Erneut ist die Nachfrage nach Prospekten sehr groß, vor allem der Rothaarsteig und das Unterkunftsverzeichnis sind gefragt. Ich tausche mit einigen Städten Adressen aus und wir verabreden uns für das nächste Wochenende zur Allerheiligen-Kirmes in Soest.

Um 18 Uhr schließt der Hansemarkt. Im Hotel ziehe ich mich um, wir bauen den Stand ab, verladen alles im Wagen und machen uns auf den Rückweg ins Sauerland. Spät am Abend laden wir alles im Schultenhaus wieder aus. Ich bin ziemlich kaputt, aber es war ein Wochenende, das ich wohl niemals vergessen werde. Hiermit nutze ich die Gelegenheit noch ein paar Freunde zu grüßen: Hattu aus Lippstadt, Stefan und Michael aus Herford, Natascha und Silvia aus Haselünne, Gabriele aus Kalkar, Dominik, Wilfried und Sandra aus Wesel, Christian und Sabrina aus Paderborn, Bernd aus Lünen und alle anderen Hansefreunde -es war suuuuper schön mit euch und ich hoffe, dass unser Kontakt auch über die Hanse hinaus bestehen bleibt.


Mittwoch, 09. November 2005
Der "Arbeitskreis Briloner Waldfee" trifft sich in der urigen "Deele" im Hotel am Wallgraben. Kaum zu glauben: Aber es wird Zeit, sich über meine Nachfolgerin Gedanken zu machen. Wir lassen meine bisherige Amtszeit als Waldfee Revue passieren und überlegen uns Ideen für das Rahmenprogramm für meine Verabschiedung und für die Vorstellung der 3. Briloner Waldfee am Sonntag vor Ostern. Dieses Mal findet die Präsentation wieder in der Sparkasse am Markt statt.


Freitag, 18. November 2005
Im SoVD-Haus am Kurpark, das ist eines von vier großen Erholungsheimen des Sozialverbandes Deutschland (die anderen befinden sich in Berlin, Bad Sachsa/Thüringen und Büsum/Schleswig-Holstein) finden wieder Aktionswochen statt. Ich stelle mich am frühen Abend kurz vor und verteile Autogrammkarten.


Donnerstag, 24. November 2005
Weihnachtsmarkt

Eröffung des Briloner Weihnachtsmarktes ... Um 16 Uhr, es dämmert schon und die ersten Schneeflocken fallen, treffe ich mich mit Bürgermeister Franz Schrewe, Rudolf Thiele vom Gewerbeverein und einigen Mitgliedern des Stadtrates im Weihnachtsdorf auf dem Marktplatz. Das Jugendblasorchester ist da und eine ganze Reihe von Passanten, die stehen bleiben und die Eröffnung miterleben wollen.

Nach dem Bürgermeister und dem Gewerbevereins-Repräsentanten wünsche ich allen Anwesenden eine schöne Adventszeit und einen angenehmen Aufenthalt auf dem Marktplatz. Es werden noch ein paar Pressefotos gemacht. Tja, und dann bin ich froh, meine Hände - und mich selbstverständlich auch, da das Waldfee-Kostüm wirklich nicht für den Winter angefertigt wurde - an einem heißen Glühweins wärmen zu können.


Freitag, 02. Dezember 2005

Kerstboom-Planting nach Heusden-Zolder
- 1.Tag
In aller Frühe holt Wilfried Stockebrand von der Partnerschaftsvereinigung mich zu Hause ab. Wir verstauen Gepäck und natürlich das Waldfee-Kostüm im Wagen und los geht es Richtung Belgien. Um die Weihnachtsbäume, die traditionell in der Partnerstadt aufgestellt werden, braucht sich Brilon in diesem Jahr nicht zu kümmern. In diesem Jahr bringen die Freunde aus Bad Arolsen, der Partnerstadt von Zolder, die Bäume mit.

Bei der Ankunft in der Doppel-Partnerstadt werden wir kurz begrüßt, dann geht es zum Umziehen ins Hotel. Am Verteilen der Weihnachtsbäume nehme ich in meinem Waldfee-Outfit teil. Wir besuchen Einrichtungen der Feuerwehr, der Armee und einen Fußball-Club. Es ergeben sich nette Gespräche. Den Abend lassen wir mit einem Dinner ausklingen.


Samstag, 03. Dezember 2005
Kerstboom-Planting nach Heusden-Zolder - 2.Tag

Heute steht zum Auftakt des Programms ein Empfang beim Gouverneur der Provinz Limburg, Steve Stevarts, an. Nach den Reden überreiche ich ihm eine Flasche Waldfee-Schnaps Flasche und ein Pin zur Erinnerung. Es werden Fotos gemacht und es folgt eine Führung durch den imposanten Dienstsitz des Gouverneurs in der Provinzhauptstadt Hasselt. Nach dem Mittagessen nehmen wir an dem traditionellen Adventssingen in der Kirche von Berkenbos teil.

Dann folgt der eigentliche Anlass des Besuchs: das Kerstboom-Planting: Der Bürgermeister von Bad Arolsen, Gerhard Schaller, zündet die Lichter an dem Baum vor der Kirche an. Zum Aufwärmen gibt es warmen Glühwein und leckerePlätzchen. Zum Abendessen fahren wir in die Briloner Hütte am Schloss Meylandt. Es ist urgemütlich. Die Hütte wurde anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft von Brilonern mit Holz aus dem Briloner Stadtwald gebaut.

Später fahren wir in die Stadt zu dem Zelt von Brilon und Bad Arolsen, wo unter anderem Prospekte der beiden Städten ausliegen.. Ich biete Waldfee-Schnaps und echte Briloner Bratwürste an - beides kommt sehr gut an. Der Besuch klingt mit einem großen Fackelumzug und einem wunderschönem Feuerwerk aus.


Sonntag, 04. Dezember 2005
Kerstboom-Planting nach Heusden-Zolder - Abreise
Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unseren Freunden aus Heusden-Zolder und Bad Arolsen und machen uns auf den Rückweg ins Sauerland.


Donnerstag, 08. Dezember 2005
Vorstellung Chronik

Ein Termin in Zivil: In der weihnachtlich geschmückten Schützenhalle stellt Winfried Dickel die 22. Ausgabe seiner "Briloner Chronik" vor. Die Halle ist voll besetzt und der Spielmannszug Wülfte macht Musik. Bürgermeister Schrewe und der Chronist begrüßen die Gäste und stellen die neue Chronik, die mit vielen Bildern das zu Ende gehende Jahr in Brilon und den Ortschaften Revue passieren lässt, vor.

Der Briloner Waldfee - und damit auch mir! ­ - ist in dieser aktuellen Ausgabe fast eine ganze Seite gewidmet. Darüber freue ich mich natürlich sehr.


Sonntag, 08. Januar 2006
Neujahrsempfang

Heute findet im großen Saal des Bürgerzentrums der traditionelle Neujahrsempfang der Stadt mit den Ratsmitgliedern, der Verwaltungsspitze und vielen Gästen aus der heimischen Wirtschaft, den Kirchen, Vereinen und Verbänden statt.

Bürgermeister Franz Schrewe stellt mich und natürlich mein Amt als 2. Briloner Waldfee vor. Er ist sehr angetan von der noch jungen Briloner Symbolfigur. Nach dem offiziellen Teil gibt es viele Gespräche bei einem Glas Sekt.


Sonntag 12. März 2006
Waldjugendherberge

Nach ein paar freien Waldfee-Wochen endlich wieder ein Auftritt. Die Leiter und Leiterinnen der NRW-Elternselbsthilfegruppen im Bundesverband Aufmerksamkeitsstörung/Hyperaktivität treffen sich zu einem Seminar in der Waldjugendherberge Brilon. Herr Pannenbäcker aus Brilon, der das Seminar leitet, begrüßt mich zunächst. Ich stelle mich dann kurz vor und erzähle den Gästen in ein paar Sätzen etwas über die Waldfee und über Brilon. Abschließend verteile ich Waldfee-Likör und wir gehen noch raus zu einem Gruppenfoto im Schnee.


Dienstag, 21. März 2006
Hessischer Rundfunk

Mein letzter Auftritt als Waldfee - aber ein besonderer.
Der hessische Rundfunk wollte grenzübergreifend berichten und die Stadt Brilon vorstellen.
Wir trafen uns erst in der Touristik Information und gingen die Drehorte durch.

Herr Kraft aus Alme und ich sollten die Hauptpersonen sein die durch das Programm leiten. Wir drehten unter anderem in der Waldjugendherberge. am Marktplatz,am Poppenberg und in Alme. Es war sehr interessant zu sehen und mitzuerleben wie so ein Drehtag aussieht und was am Ende dabei herauskommt wenn es gesendet wird.

Ich war sehr überrascht als ich die Sendung gesehen habe. Es sprachen mich viele Leute darauf an die es auch gesehen haben.

 
 
 
 

BWT - Brilon Wirtschaft und Tourismus
Derkere Str. 10a
59929 Brilon
Tel.: 02961/96990
Fax: 02961/969996